hey leute
mittwoch war premiere
ranger und ich waren für euch im film
zur story:
Keinen schönen Fund macht Superheld Rorschach (
Jackie Earle Haley), als er seinen Ex-Partner und ebenfalls früheren Superhelden The Comedian (
Jeffrey Dean Morgan), tot auf dem Trottoir entdeckt. Mord. Und kein zufälliger, wie Rorschachs Ermittlungen ergeben. Unbekannte scheinen es auf ehemalige Superhelden, die aufgrund eines Berufsverbots längst inaktiv sind, abgesehen zu haben. Panik breitet sich unter der kleinen Clique aus, Tote folgen. Eine Verschwörung?

Sie sind legendär:
Alan Moores Watchmen kann man getrost als Mutter aller Graphic Novels bezeichnen. Zu würdigen Kinoehren verhilft ihnen nach langer Wartezeit nun
Zack Snyder, der schon die "
300" in einen unvergesslichen Kampf schickte und einen komplexen Edel-Thriller austüftelt.
(kino.de)
also der trailer war ja schonmal reichlich nichtssagend - also einfach rein in den film - und überaschen lassen.
auf kino.de steht, dass watchmen als mutter der graphicnovels bezeichnet werden kann
und genau so wirkt leider auch der film. altbacken, unspektakulär und sehr sehr langatmig!
insgesamt werden dem zuschauer hier 163 minuten (also in manchen kinos mit pause) sehr zähe kost serviert.
dabei können (bis auf 2 ausnahmen) die schaupieler rein gar nicht überzeugen. alle spielen ihre rollen sehr einfach und auf niedrigem niveau.
die ausnahmen stellen die eigendliche hauptperson Rorschachdar - der einzig und allein deswegen beeindruckend ist, weil er mit rauchiger stimme spricht (wie mickey rourke in sin city) - und sein gesicht stets von einer maske bedeckt ist.
die 2. ausnahme ist der - nur animiert dargestellte - dr. manhattan. er reißt die sonst sehr müden special effects noch mal richtig raus.
irgendwie weiß man nicht so richtig, was der film versucht zu sein.
wir hätten da zum einen eine eher langsame kameraführung, ziemlich langsame kämpfe, die fast schon träge wirken (auch bedingt durch die kameraführung), einen insgesamt alt wirkenden stil (klar, der film spielt 1985, aber muss das auch so aussehen?), eine eher unspannende sehr lange story, gemischt mit plötzlich auftauchenden extremen gewaltszenen und extremen splätter-elementen
das alles ist sehr komisch zusammengemischt.
ständigt fragt man sich: wieso sehe ich diese szenen, wo sollen die hinführen, was will man uns damit sagen und wird es einen showdown am ende geben - wenn ja, was könnte das sein.
das alles ist ziemlich unklar
alles in allem ein elend langer film, der aufgrund fehlender schauspielkünste nicht zu überzeugen weiß - einzig der hauptdarsteller und erzähler vermag durch seine aufmachung und seine skrupellosen taten zu begeistern.
das alles findet vor einem sehr merkwürdigem hintergrund statt, wo die usa den vietnam-krieg gewannen und man sich damit abfindet, dass ein durch ein laborunfall veränderter mensch die neue gottheit auf erden ist.
ich kann daher keine empfehlung geben.
dem film fehlt einfach jeglicher pepp und eigendlich jegliche anschau-grundlage
Watchmen - Die Wächter erhält daher fünf Blobby Awards!




